Archiv der Kategorie: Heersum

Fragen zum Grünkohl

Woher stammt der Grünkohl ursprünglich?
 
1. Spanien
2. Holland
3. Griechenland
 
„Griechenland“ ist korrekt!
Dort wird erstmals 400 vor Christus ein krausblättriger Blattkohl beschrieben, der bei den Griechen sehr beliebt war. Antike Gelehrte sagten dem Grünkohl sogar Heilkraft nach, besonders gegen die Folgen von ausufernden Trinkgelagen.

 
Angeblich schmeckt Grünkohl besser, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wird. Wie lässt sich das erklären?

 
1. Durch den Frost gehen die Bitterstoffe kaputt.
2. Bei Kälte speichert die Pflanze mehr Zucker.
3. Durch den Frost wird Stärke in Zucker umgewandelt.
 
„Bei Kälte speichert die Pflanze mehr Zucker.“ ist korrekt!
Nach Auskunft von Wissenschaftlern hat der Frost keinen Einfluss auf den Geschmack des Grünkohls. Die Stärkemoleküle werden nicht durch den Frost, sondern durch Enzyme in Zucker gespalten. Wissenschaftler sagen aber auch: Je länger der Kohl kalten Temperaturen ausgesetzt ist, umso süßer und wohlschmeckender wird er. Durch die Kälte, es muss noch nicht einmal Frost sein, verlangsamen sich die Stoffwechselvorgänge in der Grünkohlpflanze. Dadurch verbraucht sie weniger Zucker, während gleichzeitig über die Photosynthese neuer Zucker (Glukose) gebildet wird, was insgesamt zu einer Erhöhung des Zuckergehalts in der Pflanze führt. Das Tiefkühlen des Grünkohls steigert übrigens nicht die Süße. Denn nur in einer lebendigen Pflanze kann eine Photosynthese stattfinden. Auch durch den Anbau von zuckerreichen Sorten kann ein süßerer Grünkohl erzeugt werden.

 
Grünkohl gilt als gesundes Wintergemüse. An welchen Inhaltsstoffen ist er besonders reich?

 
1. Magnesium
2. Vitamin B12
3. Vitamin C
 
Vitamin C“ ist korrekt!
Denn Grünkohl hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Kohlarten (105 bis 120 mg/100 g). Und sogar eine längere Lagerung oder der Kochvorgang sollen den Vitamin-C-Gehalt nicht erheblich reduzieren. Zum Vergleich: Orangen enthalten nur 50 mg, Hagebutten allerdings 1250 mg Vitamin C je 100g.

 
Welcher Schädling macht dem Grünkohl zu schaffen?

 
1. Minimiermotte
2. Mottenschildlaus
3. Mönchsgrasmücke
 
„Mottenschildlaus“ ist korrekt!
Die Mottenschildlaus ähnelt der weißen Fliege, ist aber etwas größer. Sie bildet auf den Blattunterseiten Kulturen und verunreinigt durch Gespinste und wachssähnliche Ausscheidungen die Blätter. Außerdem kann es an den befallenen Stellen zu Pilzbefall kommen, der die Pflanze zusätzlich schädigt und die Ernte reduziert.

 
Quelle: „www.radiobremen.de/wissen/geschichte/gruenkohl“

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Braunkohl-Wanderung für die ganze Familie

Gut gelaunt begaben sich Jung und Alt am 19.02. auf erlebnisreiche Kohlwanderung. Ziel war wie in den Jahren zuvor die liebgewordene Gaststätte Leinemann in Wendhausen.

Mit Kompass ausgestattet machten sich drei der Kinder direkt als Vorhut auf den Weg. 

Die restlichen Wanderer folgten fröhlich erzählend. Selbst 

aufkommende Böen, leichter Regen und matschige Wege konnten der heiteren Stimmung nichts anhaben.

Während der Pause am Denkmal gab es neben diversen Schnäpschen und kleineren Leckereien 
Aufschluss auf Fragen rund um den Kohl. „Wo stammt dieser ursprünglich her? Warum sollte er nicht vorm ersten Frost geerntet werden oder Welche Vitamine enthält er?“ Lesen Sie bei Interesse alle Fragen und Antworten auf www.cdu-holle.de nach.

Eine dreiviertel Stunde später war das Ziel erreicht. In gemütlicher Runde wurde gemeinsam angestoßen und der leckere Kohl mit diversen weiteren Köstlichkeiten genossen.

Auf den Geschmack gekommen? Dann einfach den nächsten Termin 14.01.2018 vormerken und mitkommen!   

 

 

 

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Wo drückt der Schuh in Heersum?

Die Christdemokraten haben in den letzten Tagen begonnen die Ortschaften der Gemeinde Holle zu bereisen und sich ein Bild von der aktuellen Lage vor Ort zumachen. Wichtig ist Ihnen dabei zu erkennen, wo der Schuh unmittelbar drückt und die Kommunalpolitik zukünftig Handlungsbedarf hat.

Wie anhand des Beispiel von Heersum stellen die Kandidatinnen und Kandidaten für den Orts-und Gemeinderat Ihre Projekte und Ideen in Ihren Ortschaften vor:

In Heersum sah es lange Zeit aus als würde der Bolzplatz nahe der Innerste dem Deichverlauf zum Opfer fallen. Die aktuelle Planung lässt nun hoffen, dass der Bolzplatz so wie er ist erhalten bleibt. Gleich nebenan sind die Fundamente der im März abgebrannten Grillhütte zu sehen. „Grillhütte und Bolzplatz sind für die Heersumer eine Herzensangelegenheit und dementsprechend auch im Planungsbeirat zum Förderprogramm Dorfregion Holle (früher Dorferneuerungsprogramm) ein großes Thema“, so Rainer Hüners, der für die Heersumer jedes Treffen des Planungsbeirates besucht und sich für die Belange seiner Ortschaft und der Gemeinde eingesetzt hat.

Ein weiteres großes Thema ist derzeit das Areal Dorfgemeinschafts-/Feuerwehrhaus. Nachdem bereits vor einem Jahr ein Grundstück gekauft wurde, warten alle gespannt darauf, dass die Planungen hierfür endlich anlaufen. Ideen und kreative Vorschläge für eine mögliche Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses gibt es bereits reichlich im Planungsbeirat.
Wer sich über die Ideen informieren möchte  und wissen will warum das geplante Dorfgemeinschaftshaus nicht mehr Dorfgemeinschaftshaus heißen soll ist herzlich eingeladen zur nächsten Sitzung der Heersumer Planungsbeiratsmitglieder am 10.08.2016 um 19:00 Uhr im Feuerwehrhaus.

Sollten Sie für Ihren Ort auch Ideen oder Anmerkungen zur Weiterentwicklung haben, dann schreiben Sie uns doch einfach eine Mail unter info@cdu-holle.de.

Hier schauen Mario Behnke, Rainer Hüners, Nadine Miske und Barbara Fehlig die aktuelle Planung zum Deichverlauf in Heersum an.

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