FFH-Gebiet „Nette und Sennebach“ Thema im Umweltausschuss

CDU-Gemeinderatsfraktion

Im Juni vor einem Jahr stellte Herr Basse als Dezernent des Landkreises Hildesheim die Planungen zu dem FFH-Gebiet „Nette und Sennebach“ vor.
Das Projekt Natura 2000, der Europäischen Gemeinschaft hat das Ziel, ein möglichst dichtes Netz an Schutzgebieten in Europa zu schaffen. Aus diesem Grund wurden die durch die FFH- Richtlinien und die Vogelschutzrichtlinien geschaffenen Schutzgebiete zu einem Verbund zusammengeschlossen. Die Aufgabe weitere FFH-Gebiete zu schaffen, wurde vom Land Niedersachsen auf die Landkreise übertragen. Nun muss der Landkreis Hildesheim die gemeldeten Flächen als FFH-Gebiete bis zum Ende des Jahres ausweisen.
Das Gebiet „Nette-Sennebach“ soll eines von 27 geplanten neuen FFH-Gebieten im Landkreis Hildesheim sein. Hiervon betroffen werden die Ortschaften Derneburg, Henneckenrode, Holle, Sillium und Sottrum sein.
In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur, Sicherheit und Ordnung am 23. Oktober wird das FFH-Gebiet „Nette-Sennebach“ auf der Tagesordnung stehen.
Die CDU-Fraktion der Gemeinde Holle setzt sich ausdrücklich für eine uneingeschränkte Unterhaltung der Bach und Flussläufe in dem geplanten FFH- Gebiet ein. „Die Beseitigung des Totholzes und das Entfernen von übermäßigem Bewuchs in den Wasserläufen muss erlaubt sein, um bei Hochwasser einen ungefährdeten Abfluss zu garantieren und die ordnungsgemäße Unterhaltung der Gewässer in dem Schutzgebiet zu gewährleisten,“ so Falk-Olaf Hoppe, CDU Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Umweltausschusses des Landkreises Hildesheim.
So haben aus Sicht der CDU-Gemeinderatsfraktion die beiden Hochwasser im vergangenen Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie sich angeschwemmtes Treibholz an Brücken und Engpässen aufstauen und zu massiven Dämmen zusammenschließen kann. So sind selbst bei kleineren Regenereignissen Überschwemmungen unausweichlich.
Ebenfalls unterstützt die CDU die Forderung der Verwaltung eine Pufferzone zwischen den Ortschaften und dem FFH-Gebiet zu schaffen, um zukünftige Ortserweiterungen nicht zu beeinträchtigen.
„Vor dem Hintergrund der spürbaren Klimaveränderung ist der Naturschutz eines der dringlichsten Aufgaben unserer Zeit. Doch muss dieser mit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern in den Einklang gebracht werden“, so Hoppe.


Sommerhochwasser 2017 am Sennebach

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