Archiv der Kategorie: Vortragsreihe

Vortrag von Jörg Böckelmann

„Herzlich“ Willkommen

Heiter, nachdenklich und bewegend

Sich ein Herz fassen und auf selbiges hören. Auch noch an dem Tag nach dem Vortrag von Jörg Böckelmann ist man als Zuhörer nachdenklich und die Gedanken sind auf die vergangene gemeinsame Zeit gerichtet.

Wir von dem CDU-Gemeindeverband Holle luden zu unserer Vortragsreihe mit dem bewegenden Thema „Lebensfreude“ und den Schwerpunkten Herzversagen und Organspende ein. Ich eröffnetet wie gewohnt als Vorsitzender der Holler Christdemokraten die Veranstaltung und Herr Arnold von der deutschen Herzstiftung sorgte für eine kurze aber sehr informative Einführung.

Als im Anschluss Jörg Böckelmann locker an einer Säule im Derneburger Glashaus lehnend seinen Vortrag mit einer ansteckenden Heiterkeit begann, wussten wir als Zuhörer nicht, dass wir in den folgenden zwei Stunden gebannt, gefesselt und tief bewegt das Gefühl haben würden ein unglaubliches Schicksal mitzuerleben.

Der Mann der vorne stand und die Hände bis zur Hälfte in seinen Hosentaschen vergraben hatte konnte eine Geschichte erzählen. Seine Geschichte. Die mit dem Ende seines alten Lebens, seinem Tod begann. Herzversagen, reanimiert von seiner Frau und die ersten Tage mit seinem Kunstherz „seiner Elli“. Der Anfang eines langen Weges zurück in sein neues Leben. Ein Weg der noch andauert und an dem uns Jörg auf eine Art und Weise teilhaben lies, die uns berührte, aber trotz der Schwere des Themas nicht belastete.

                                                                     

Nun könnte ich versuchen das gehörte zusammenzufassen. Da dieses der Sache aber nicht gerecht werden würde lege ich Ihnen einfach ans Herz: Sollten Sie die Möglichkeit haben einen Vortrag von Jörg Böckelmann besuchen zu können, dann nutzen Sie es bitte.

Denn es sind genau diese Begegnungen, wo man nachher das Gefühl hat, an etwas wichtigem Teil gehabt zu haben und nun ein Stück reicher geworden zu sein.

Lieber Jörg, du hast uns einen Einblick in Dein Innerstes ermöglicht und uns gleichzeitig ein Stück von uns gezeigt. Du hast uns behutsam die eigene Endlichkeit vor Augen geführt, für Organspende geworben und uns viel Lust aufs Leben gemacht. Dafür möchte ich Dir ganz herzlich danken.

Falk-Olaf Hoppe

   

    Foto: v.l. Jörg Böckelmann, Falk-Olaf Hoppe, Ludwig Arnold und Dieter Herrmann

 

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Sicher Leben

 
Kriminalstatistik: Zahl der Straftaten nimmt in Holle ab – CDU ist zufrieden

„Wir leben in einer sicheren Region“ – Davon ist der Bad Salzdetfurther Kommissariatsleiter EPHK Uwe Semper überzeugt. Am Donnerstag, den 28.04.2016 präsentierte er die aktuelle Kriminalstatistik von 2015 im Derneburger Glashaus und folgte damit einer Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Holle.
Insgesamt wurden im Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth, zu dem auch die Gemeinde Holle gehört, 17443 Straftaten angezeigt, ein Minus von 7,1 Prozent im Vergleich zu 2014. „Dabei sei die Aufklärungsquote mit 63,85 % sehr hoch“, so Semper.
Zu dem Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth gehört:  Bad Salzdetfurth, Bockenem, Holle, Lamspringe, Schellerten und Söhlde.
Die Fläche beträgt ca. 450 m² und es leben ca. 65000 Menschen in dieser Region.

Auffällig für unser Gemeinde ist, dass die Ortschaften nahe der Autobahn ein bis zu vierfaches Aufkommen an Wohnungseinbrüchen gegenüber autobahnfernen Ortschaften aufweisen. So gab es im vergangenen Jahr in der Gemeinde Holle 16 Wohnungseinbrüche, im Vergleich dazu in Lamspringe nur 4. Dieses liegt vor allem an reisenden Tätern, die die Autobahn für ihre schnell Flucht nutzen. Die Polizei reagierte im vergangenen Jahr mit einer erhöhten Streifentätigkeit in den relevanten Gebieten.
Nach einem informativen eineinhalbstündigen Vortrag bedankte sich der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Holle Falk-Olaf Hoppe bei Herrn Semper für die interessanten Einblicke in die Kriminalitätslage unserer Gemeinde.

Ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit liegt bei der Aufklärung von Wohnungseinbrüchen, „weil diese sich auch negativ auf das Sicherheitsempfinden auswirken“, so Semper.  „Zudem sind wir darauf angewiesen, dass wir Hinweise aus der Bevölkerung bekommen. Bitte scheuen Sie sich nicht bei der Polizei anzurufen“, bittet der Polizeichef die Bevölkerung um Mithilfe.

 
 
Einbruchsschutz – Sicheres Haus

In dem neuen Dorfgemeinschaftshaus Sottrum verfolgten interessierte Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde den Vortrag des Sicherheitsexperten der Polizeiinspektion Hildesheim Herrn Clemens Rumpf zum Thema „Einbruchschutz“. Mit diesem Vortrag des erfahrenen Hauptkommissars setzte der CDU-Gemeindeverband Holle seine Vortragsreihe „Sicher leben in Holle“ fort und baute damit auf dem Vortrag aus dem letzten Monat über die aktuelle Kriminalstatistik auf.  

Herr Rumpf berichtete in seinem einstündigen Vortrag über die gängigen Vorgehensweisen von Einbrechern. Dies verband er mit zahlreichen Beispielen aus dem aktiven Polizeileben, sodass sich die Zuhörer einen guten Einblick in die Arbeitsweise von Tätern machen konnten.
Im Anschluss stellte der Referent der Polizei fest, dass sich Einfamilienhäuser wirksam schützen lassen, wenn alle möglichen Zugänge gleichermaßen gesichert sind – sowohl ebenerdig als auch in den oberen Etagen. Neben der Hauseingangstür sind sämtliche Fenster, Balkon- und Terrassentüren, Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte zu berücksichtigen. Mit vielen Fotos wurde aufgezeigt, wie man sich auch mit einfachen Mitteln schützen kann. Besonders wirksam seien dabei alle Schutzmaßnahmen deren Überwindung viel Zeit kostet. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Einbrecher von Objekten die unter sozialer Kontrolle von Nachbarn liegen ablassen, wenn sie im Schnitt mehr als 3 ½ Minuten zum Eindringen in das Objekt brauchen. Daher empfiehlt Herr Rumpf ausschließlich die Verwendung von VDS geprüften Sicherheitsvorrichtungen.

Weitere wichtige Anregungen des Fachmanns:

Garten mit Lampen ausleuchten (dem Täter einen Schatten geben)
Lampen mit Bewegungsmelder für schwer einsehbare Bereiche am Haus installieren.
Keine Leitern oder sonstige Kletterhilfen ungesichert stehen lassen
Nur Lampen bei Abwesenheit im Haus brennen lassen, die auch bei eigener Anwesenheit benutzt werden. Deko-Licht reicht nicht aus.  
Mülltonnen vor oder nach der Leerung nicht zulange auf der Straße stehen lassen.
Im Urlaub wechselnde Höhe der Rollos gewährleisten.
Regelmäßige Leerung des Briefkastens durch den Nachbarn im Urlaub gewährleisten. (Nicht nur Abends leeren)
Nicht komplette Abschottung durch Sichtschutz zum Nachbarn vornehmen. (Soziale Kontrolle)
Eine Beratung durch den Fachmann für Nachrüstungen der Fenster und Türen in Anspruch nehmen.

Eine kostenlose und individuelle Beratung durch den Kriminalhauptkommissar Herrn Rumpf kann noch bis August nach Terminvereinbarung über die Polizeiinspektion Hildesheim vereinbart werden. Telefonnummer: 05121 / 939-0

 
Zahlen und Fakten zu der Kriminalstatistik 2015

Zu dem Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth gehört:  Bad Salzdetfurth, Bockenem, Holle, Lamspringe, Schellerten und Söhlde.
Die Fläche beträgt ca. 450 m² und es leben ca. 65000 Menschen in dieser Region.

 

Straftaten:

 

Land Niedersachsen

Polizeiinspektion

Hildesheim

Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth

 

 

 

 

Straftaten 2015

568470

17443

2050

Straftaten 2015

552730

17375

2207

 

 

Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth:

 

 

Diebstähle: 581

 

 

Diebstähle aus Wohnungen: 82 (2014 – 116)

Bad Salzdetfurth

24

Bockenem

18

Holle

14

Lamspringe

6

Schellerten

10

Söhlde

6

 

 

Wohnungseinbrüche: 61 (2014 – 101)

Bad Salzdetfurth

17

Bockenem

15

Holle

16

Lamspringe

4

Schellerten

6

Söhlde

1

 

 

Tageswohnungseinbrüche: 33 (2014 – 52)

(Tageswohnungseinbrüche umfassen den Zeitraum bis 20 Uhr)

 

 

Vermögensdelikte: 435

davon Betrugsdelikte: 372 (2014 – 319)

(zu den Betrugsdelikten gehört auch der Betrugsbereich der Internetkriminalität)

 

 

Sexueller Missbrauch von Kindern: 13 (2014 – 7)

(in 84,62 % sind es Fälle innerhalb der Familie)

 

 

Widerstand gegen die öffentliche Ordnung: 35 (2014 – 39)

(Gewalt gegen Polizeibeamte)

 

 

Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz: 144 (2014 – 114)

 

 

Häusliche Gewalt: 95 (2014 – 109)

 

 

 

Bereich der Gemeinde Holle:

 

 

Anzahl

Aufklärungsquote

 

 

 

Straftaten 2015

213

53,52 %

Straftaten 2014

272

61,76 %

 

 

 

Körperverletzungen

19

Vermögensdelikte

42

Sachbeschädigungen

26

Diebstähle

75

– einfache Diebstähle

26

– schwere Diebstähle

49

 

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Einbruchsschutz

 

 

Technischer Einbruchsschutz – Sicheres Haus

 

 

In der gemütlichen Atmosphäre des Derneburger Glashauses verfolgten interessierte Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde die Ausführungen des Referenten Herrn Rumpf von der Polizeiberatungsstelle der Polizei Hildesheim. Zuvor gab Falk-Olaf Hoppe ein Überblick über die aktuelle Entwicklung zum Thema „Tageswohnungseinbruch“ auf Bundesebene und für den Bereich der Gemeinde Holle.

 

Nach Angaben von Herrn Rumpf lassen sich Einfamilienhäuser wirksam schützen, wenn alle möglichen Zugänge gleichermaßen gesichert sind – sowohl ebenerdig als auch in den oberen Etagen. Neben der Hauseingangstür sind sämtliche Fenster, Balkon- und Terrassentüren, Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte zu berücksichtigen. Wenn vorhandene Dachfenster über Bäume oder Ähnliches erreichbar sind, sollten sie selbstverständlich genauso in das Sicherungskonzept eingebunden werden.

 

Weitere wichtige Anregungen des Fachmanns:

 

  • Garten mit Lampen ausleuchten (dem Täter einen Schatten geben)

  • Lampen mit Bewegungsmelder für schwer einsehbare Bereiche am Haus installieren.

  • Keine Leitern oder sonstige Kletterhilfen ungesichert stehen lassen

  • Nur Lampen bei Abwesenheit im Haus brennen lassen, die auch bei eigener Anwesenheit benutzt werden. Deko-Licht reicht nicht aus.

  • Mülltonnen vor oder nach der Leerung nicht zulange auf der Straße stehen lassen.

  • Im Urlaub wechselnde Höhe der Rollos gewährleisten.

  • Regelmäßige Leerung des Briefkastens durch den Nachbarn im Urlaub gewährleisten. (Nicht nur Abends leeren)

  • Nicht komplette Abschottung durch Sichtschutz zum Nachbarn vornehmen. (Soziale Kontrolle)

  • Eine Beratung durch den Fachmann für Nachrüstungen der Fenster und Türen in Anspruch nehmen.

 

Eine kostenlose und individuelle Beratung durch den Kriminalhauptkommissar Herrn Rumpf kann nach Terminvereinbarung über die Polizeiinspektion Hildesheim vereinbart werden. Telefonnummer: 05121 / 939-0

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Photovoltaik

 

     Photovoltaik               

 

 

In gemütlicher Atmosphäre des Derneburger Glashauses folgten interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der

Gemeinde Holle einem Vortrag der CDU Derneburg-Astenbeck zum Thema Photovoltaik.

Zunächst gab Falk-Olaf Hoppe von der CDU Holle einen kurzen Überblick über die aktuelle Entwicklung zum

Thema alternative Energien.

Die Referenten Frau Feldhausen und Herr Henne von der EVI- Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG

und Herr Ehrhardt von der Solarmeile Hildesheim erläuterten die ökologische und ökonomische Bedeutung von

Photovoltaikanlagen.

Strom selbst zu erzeugen und diesen zu verbrauchen sei nicht nur ein Dienst an der Umwelt, sondern auch besonders

aufgrund der steigenden Energiekosten von besonderem wirtschaftlichen Interesse.

Nach dem 1 ½ stündigen Vortrag bedankte sich Herr Hoppe für die ausführlichen und sehr anschaulichen

Ausführungen der Referenten und schloss die Veranstaltung.

 

Weitere wichtige Feststellungen der Fachleute:

 

  • Trend der steigenden Energiekosten für Endverbraucher hält an.

  • Kosten von bis zu 50 Cent pro kwh in den kommenden fünf Jahren sind wahrscheinlich.

  • Preise von selbst erzeugtem Strom belaufen sich auf ca. 12 Cent pro kwh.

  • Photovoltaikanlagen bieten eine Unabhängigkeit.

  • Technologie der Stromerzeugung und Nutzung ist weit entwickelt und verbessert sich stetig.

  • Akkus überbrücken die sonnenlose Zeit.

  • Laufleistungen von Photovoltaikanlagen betragen mindestens 30 Jahre.

  • Eine Abschreibung der Anlage ist möglich.

  • Auch Dächer mit Ost-Westausrichtung sind für Photovoltaikanlagen geeignet.

  • Photovoltaikanlagen ab einer Fläche von 18 Quadratmeter sind zielführend.

 

 

Eine kostenlose und individuelle Beratung durch die oben aufgeführten Referenten kann vereinbart werden.

Telefonnummer: 05121 / 508203

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Patientenverfügung

 

Lebhafte Diskussion zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

 

In der gemütlicher Atmosphäre des Derneburger Glashauses informierten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Holle zum dem Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Zunächst begrüßte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Holle Falk-Olaf Hoppe die Referentin Frau Rechtsanwältin Dipl. jur. Marion Hummel aus Holle.

In Ihren Ausführungen nahm Frau Hummel Bezug auf die Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht und unterstrich dabei die Risiken einer Fremdbetreuung. Sie stellte dabei fest, dass dieses Thematik von den meisten Menschen unterschätzt wird. Frau Hummel erläuterte die Vorgehensweise bei der Erstellung einer individuelle Vorsorgevollmacht und verwies immer wieder auf Fälle aus der Praxis.

So war es nicht verwunderlich, dass aus den Reihen der Zuhöre etliche Nachfragen auch zu dem Thema Patientenverfügung gestellt wurden. Im Laufe der Diskussion wurden alle Fragen rechtlich- und fachlichfundiert beantwortet.

Frau Hummel bot zudem Ihre Unterstützung bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung im Rahmen Ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin an.

Nach zwei Stunden bedankte sich Herr Hoppe bei Frau Hummel für einen kurzweiligen und sehr informativen Abend und schloss die Veranstaltung.

 

 

Rechtsanwältin Dipl. jur. Marion Hummel

 

 

INFO

 

 

Rechtzeitige Vorsorge macht eine selbstbestimmte Lebensführung möglich, auch für die Lebenslagen, in denen man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann jeder schon in gesunden Tagen vorausschauend für die Wechselfälle des Lebens entscheiden:

 

  • Mit der Vorsorgevollmacht kann man einer anderen Person die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten für den Fall übertragen, dass man die Fähigkeit selbst zu entscheiden einbüßt. Der Bevollmächtigte kann dann handeln, ohne dass es weiterer Maßnahmen bedarf. Das Gericht wird nur eingeschaltet, wenn es zur Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich ist. Die Vorsorgevollmacht ermöglicht so ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit.

  • Mit der Betreuungsverfügung kann jeder schon im voraus festlegen, wen das Gericht als Betreuer bestellen soll, wenn es ohne rechtliche Betreuung nicht mehr weitergeht. Genauso kann bestimmt werden, wer auf keinen Fall als Betreuer in Frage kommt. Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben für den Betreuer, etwa welche Wünsche und Gewohnheiten respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird.

  • In der Patientenverfügung kann man vorab über das Ob und Wie medizinischer Maßnahmen entscheiden. Wer nicht möchte, dass andere über die medizinische Behandlung entscheiden, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist, kann durch Patientenverfügung festlegen, ob bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen bestimmte medizinische Maßnahmen gewünscht oder nicht gewünscht sind. Dank einer fraktionsübergreifend unterstützten Initiative ist die Patientenverfügung seit September 2009 gesetzlich verankert.

 

Für Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung stellt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Formulare zur Verfügung und gibt nähere Hinweise in der Broschüre „Betreuungsrecht“. Die Broschüre erläutert auch, unter welchen Voraussetzungen eine Betreuung angeordnet wird, wie sie sich auswirkt, welche Aufgaben ein Betreuer hat und wie seine Tätigkeit in persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten aussieht. Über die Patientenverfügung informiert eine weitere Broschüre, die auch Empfehlungen für die Formulierung der individuellen Entscheidung enthält.

 

 

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Jakobsweg

Der Jakobsweg

 

Ich hatte das Gefühl, ich wäre auf dem Jakobsweg dabei gewesen.“ Diese Aussage hörte man von vielen Zuhörern, die sich an dem schönen Oktoberabend im Derneburger Glashaus zu einem Vortrag von Roswitha und Fabian Hoppe eingefunden hatten. In einem zweistündigen Vortrag begeisterte Frau Roswitha Hoppe mit ihrer lebhaften und mitreißenden Erzählung sowie schönen Bildern über die kleinen und großen Herausforderungen des Jakobsweg ihre Zuhörer. Schilderungen über Wanderungen in sengender Hitze oder im strömenden Regen, schmerzenden Füßen und herzlicher Begegnungen vermittelten was der Camino de Santiago für jeden seiner Pilger bereit hält.

Daher blieb es auch nicht aus, dass der Funke auf die Zuhörer übersprang und sich im Anschluss an den Vortrag eine lebhafte Diskussion ergab. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und Anregungen für eine eigene Reise auf dem Jakobsweg gesammelt. Ausstehende Fragen wurden von den Referenten natürlich ausführlich beantwortet.

Einen schönen Abschluss fand die Veranstaltung als Fabian Hoppe mit seiner Galicischen Gaita „Oh du schöner Götterfunke“ spielte und die Anwesenden spontan mit einstimmten.

 

     

 

 

 

  

 

 

 

 

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