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Radwegkommission und Christian Berndt diskutieren über Radwegausbau in Holle

Bei wenigen Themen besteht derzeit in der Gemeinde Holle so große Einigkeit wie dem Radwegausbau. Der Bedarf ist vieler Orts da. Ob aus Gründen der Sicherheit oder des  Anschlusses der Ortschaften an das Radwegenetz der Gemeinde,  um die Infrastruktur in Holle auch mit dem Fahrrad erreichen zu können, in Sachen Radwegausbau muss sich etwas tun. Besonders trifft dies auf die Radverbindungen Grasdorf – Holle, Luttrum – Grasdorf, Hackenstedt – Sottrum und Derneburg – Astenbeck zu.
Doch Radweg ist nicht gleich Radweg. Je nach Lage sind die notwendigen Ansprechpartner und die Vorgehensweisen verschieden.
Gemein haben alle Radwegausbauprojekte, dass es beim Land Niedersachsen oder im Kreis Hildesheim Prioritätenlisten mit einer Kategorisierung der Dringlichkeit gibt. Diese setzt sich wiederum aus vielen Faktoren wie erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der jeweiligen Straße, die Streckenlänge, Breite der Fahrbahn oder Übersichtlichkeit der Straße zusammen.
Einfluss auf die Position in der Prioritätenlisten kann aber ebenfalls durch verschiedenste Vorleistungen genommen werden. Z.B. im Vorfeld der Beantragung eines Radwegneubaus getätigte Einigungen mit Eigentümern über dessen Land ein möglicher Radweg verlaufen könnte, können berücksichtigt werden. Dies wirkt sich aufgrund der langen Bearbeitungszeiten in den jeweiligen Behörden positiv auf die Umsetzung eines Radwegneubaus aus.
Aus diesem Grund begrüßt die CDU-Fraktion, dass die Gemeinde den Vorschlag der Christdemokraten aus dem November vergangenen Jahre nun aufgenommen hat und durch die Vergabe der Planungsarbeiten zu dem Radweg Grasdorf-Holle in notwendigen Vorleistung für das Land Niedersachsen gehen wird. Schon damals erhofften sich die Christdemokraten so eine Beschleunigung des Bearbeitungsverfahrens beim Land.

Nach Auskunft des Landkreises Hildesheim wiederum haben alle Radwegprojekte an Kreisstraßen in der Gemeinde Holle die Kategorisierung mit der Dringlichkeit 2. Die Skala reicht von Punktezahl 1 (kein dringender Bedarf) bis Punktezahl 5 (hoher Bedarf). Neuere Projekte in Holle sind der Landkreisverwaltung bis auf einen eventuell angedachten Ausbau Söder/Bundesstraße allerdings nicht bekannt.

Um ein genauere Aussage zu treffen fuhren die Radwegkommission der Christdemokraten zusammen mit dem Landratskandidaten Christian Berndt durch die Gemeinde Holle und machten sich ein Bild vor Ort. Herr Berndt wusste zudem zu berichten, dass Geld zum Radwegausbau im Landkreis vorhanden ist. Sogar in einem Umfang, dass Gelder oft aus einem Jahr ins nächste Jahr mitgenommen werden müssen. Dieses liege unter anderem daran, dass es nicht genügend Personal zur Abarbeitung der an den Landkreis herangetragenen  Projekte zur Verfügung stehe. So entstehe ein Ausbaustau.
Dieses sei für Holle besonders bedauerlich, da mit dem Dorfentwicklungsprogramm gerade eine Möglichkeit bestände, Gelder für einen Radwegausbau zubekommen und so einzelne Projekte für den Landkreis attraktiver zu gestalten.
Die Christdemokraten sehen zurzeit gute Chance dieses Thema ergebnisorientiert in der Gemeinde voranzubringen. Gemeinsam mit Christian Berndt wird das Thema weiter verfolgt.

Foto v.l. Heinrich Hartmann, Christian Berndt, Falk-Olaf Hoppe, Alexander Burgdorf mit Sohn Lasse und Thomas Grabow

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Radwegeausbau in der Dorfregion Holle

Von Grasdorf nach Luttrum, der Fahrradweg an der Kreisstraße 213 ist seit Jahren immer wieder mal ein Thema – geändert hat sich aber bisher nichts. Die Strasse ist viel zu schmal, als das sich Radfahrer und Autofahrer sie wirklich teilen könnten, die neuen Leitplanken machen es noch schlimmer. Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Einfach auf der alten Bahntrasse einen neuen Fuss- und Fahrradweg bauen. Der Landkreis hat hier eine Zuständigkeit und Verantwortung.

Seit Jahrzehnten warten die Einwohner von Luttrum auf einen Radweg. Schon damals bei der Demontage der Bahngleise wurde versprochen, dass die Einwohner einen Fahrradweg bekommen und nicht mehr auf der Straße fahren müssen. Aus dem „bald“ sind genau 30 Jahre geworden. So lange wollen die Bürger aber nicht noch einmal warten, bis die letzte Radweglücke zwischen Grasdorf und Luttrum geschlossen wird.  

Ein Verkehrsschild weist von Grasdorf aus kommend darauf hin, dass der Rad- und Fußweg endet. Die Weiterfahrt an den Leitplanken der K213 ist wirklich abenteuerlich. Insgesamt fehlt eine Fahrradstrecke von 1,4 Kilometern. Im Radwegebauprogramm vom Landkreis Hildesheim ist die fehlende Radwegestrecke noch nicht aufgelistet.

Thomas Grabow

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Für den CDU-Gemeindeverband Holle steht nun die Verbesserung der Radwegsituation in der Gemeinde im Focus

Die „CDU- Radwegekommission für Holle“ hat sich in Grasdorf getroffen und den aktuellen Sachstand zum Thema „Radwegeausbau“ in unserer Gemeinde zusammengetragen.

Als vorrangige Schwerpunkte eines Engagements sehen die Christdemokraten den Anschluss der Ortschaften Derneburg, Grasdorf, Hackenstedt und Luttrum an das bestehende Radwegenetz.
Zu diesen Ortschaften führt kein befestigter Radweg, der es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht sicher nach Holle und in die anderen Ortschaften zu gelangen. Gerade die sichere Verbindung für Radfahrer und Fußgänger, zum Bahnhof, zum Einkaufen und den Schul- und Sportanlagen ist unerlässlich. Daher muss der Radwege Ausbau in unserer Gemeinde voran gebracht werden.

Doch Radweg ist nicht gleich Radweg. Die nötige Verbindung von Grasdorf noch Holle fällt in den Zuständigkeitsbereich des Landes Niedersachsen.
Nach Informationen des Landtagsabgeordneten Klaus Krumfuss werden Ausbauprojekte auf Landesebene genau wie im Kreis nach einer Prioritätenliste abgearbeitet. Auf dieser steht die Verbindung Grasdorf-Holle aktuell auf dem 6.Platz.
Die notwendigen Grundstücksangelegenheiten sind nach Angaben des Bauamtes Holle durch die Gemeindeverwaltung bereits geklärt werden.

Erfahrungsgemäß schafft es das Land Niedersachsen nur ein Radwegprojekt pro Jahr abzuarbeiten, so dass auf die Gemeinde Holle für dieses Projekt wohl eine mehrjährige Wartezeit zukommen wird.

Zu lange finden die Christdemokraten, wenn man bedenkt, dass es durch den Ausbau der Autobahn A 7 zu einem deutlich verstärkten Verkehrsaufkommen in der Gemeinde Holle kommen wird.

Dies ist für die CDU Holle Grund genug, um ihrerseits mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Krumfuss dieses Thema weiter voranzubringen und auszuloten wie man den bestehenden Engpass der Planungskapazitäten in der Landesbehörde für Straßenbau u.Verkehr beseitigen könnte.

„Aufgrund der erwarteten besonderen Verkehrsbelastung für die L493 zwischen Grasdorf und Holle sollte es einen vorrangigen Platz auf der Prioritätenliste des Landes für diesen Radweg geben und schnellstens das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden,“ so Heinrich Hartmann aus Grasdorf, der sich seit langem um das Vorankommen in der Sache engagiert.

Für den Anschluss der Ortschaften Derneburg, Hackenstedt und Luttrum an das bestehende Radwegenetz der Gemeinde ist der Landkreis Hildesheim zuständig. Auf dessen Prioritätenliste mit der Kategorie 1 stehen 14 Projekte von Gemeinden des Landkreises. Derzeit rechnet man einen Zeitraum von ca. 4 – 8 Jahre für die Umsetzung der Projekte. Leider ist unsere Gemeinde auf dieser Liste nicht vertreten. Genügend Arbeit für die Christdemokraten in Holle.

          Foto v.l.: Alexander Burgdorf, Falk-Olaf Hoppe, Heinrich Hartmann

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Radwegausbau in der Gemeinde Holle

Fahrradfahren gewinnt nicht nur im Freizeitbereich immer mehr an Bedeutung; der Wunsch und der Bedarf nach schnellen und sicheren Radwegeverbindungen innerhalb der Gemeinde Holle nehmen zu.

Während für den Freizeitradfahrer bereits in und um die Gemeinde Holle zahlreiche, landschaftlich reizvolle und gut ausgeschilderte Routen existieren, fehlt ein Radwegekonzept das alle Dörfer miteinander verbindet. Nicht unbedingt die landschaftlich reizvolle Lage der Wegstreckenführung steht im Vordergrund, sondern vielmehr die schnelle, direkte und sichere Verbindung der Ortschaften für Radfahrer und Fußgänger. Ausgehend von den Kreisstraßen, welche die Ortsteile untereinander verbinden, sind auch direkte Radwege zu allen wichtigen Einrichtungen (Schulen, Geschäftszentren, Sportanlagen, Bahnhof usw.) erforderlich.

Maßnahmen im Radwegenetz wie Radwegergänzungen, Lückenschlüsse und Beseitigung von Problemstellen müssen erarbeitet, bewertet und mit Kosten hinterlegt werden.
Genau daran wird momentan in der Radwegkommission des CDU-Gemeindeverband Holle gearbeitet. Ziel ist es, ein Radwegekonzept zu erstellen.
In diesem Zusammenhang arbeitet der CDU Holle mit dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion und Landratskandidaten Christian Berndt zusammen. Dieser Versprach die Sache aktiv zu unterstützen und verwies in diesem Zusammenhang auf mögliche Fördermittel die Seitens des Kreises bereitständen.

Thomas Grabow

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